Candyshop

Take me to the Candyshop ... (= Matura)!!!! ;-)

Freitag, 27. März 2015

Angsträume


Angsträume




Was sind für dich persönlich Angsträume? Welche Merkmale haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in deinem Leben?

Für mich persönlich ist die Definition „Ein Angstraum ist ein Ort, an dem Menschen Angst empfinden“ passend. Jeder Mensch stellt sich einen Angstraum anders vor, denn es ist etwas sehr individuelles, deshalb ist es auch schwer zu sagen, welche Merkmale solch ein Raum hat. Menschen, die sich in der Dunkelheit fürchten, würden meinen, dass ein dunkler Ort ein Angstraum ist. Für andere Menschen, die zum Beispiel an Klaustrophobie leiden, sind enge Räume Angsträume. Ich persönlich kann an keinen Ort denken an dem ich Angst haben sollte. Jedoch gibt es Orte an denen ich mich ganz unwohl fühle, weil zum Beispiel eine Person anwesend ist, die ich gerne gemieden hätte. Und dies kann überall auf der Welt sein, es beschränkt sich also nicht auf vier Wände. Sogar im Freien kann es sein, dass man sich unwohl fühlt. Wie bereits erwähnt, gibt es für mich keinen konkreten Angstraum.



Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und hat sich so ein Angstraum manifestiert?

Natürlich macht jeder Mensch einmal eine schlechte Erfahrung, aber es muss sich nicht zwangsläufig ein Angstraum manifestieren. Ich habe zum Beispiel zahlreiche schlimme Dinge in meinem Zimmer erlebt, jedoch ist es mein Zimmer und ich muss da tagtäglich hinein, um zum Beispiel zu schlafen und meine Hausaufgaben zu machen. Ich müsste ja jedes Mal ausziehen, wenn ich eine schlechte Erfahrung in der Wohnung mache. Mein Vater hat mich von klein auf so erzogen vor nichts Angst zu haben. Natürlich bin ich dadurch kein angstfreier Mensch, aber zumindest habe ich keine Angst vor Dunkelheit, engen Räumen, Zahnärzten und dergleichen. Außerdem hat mein Vater mir beigebracht, dass es beispielsweise keine Monster gibt, dass sie einfach nicht real sind.



Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?

Ich denke, dass Angsträume durch schlechte Erfahrungen entstehen. Natürlich nicht nur, aber großteils wahrscheinlich. Manche haben zum Beispiel Angst vor Zahnarztbesuchen. Den Grund kenne ich nicht genau, weil ich es nicht nachempfinden kann, aber vielleicht hat sich die Angst entwickelt, weil sie bei ihrem Besuch Schmerzen hatte. Mir haben Zahnärzte im Laufe meines noch jungen Lebens auch große Schmerzen bereitet, aber dennoch habe ich nie eine Angst vor Praxen entwickelt und das obwohl ich sogar eine Zahnspange hatte und für drei Jahre jeden Monat beim Zahnarzt war. Als Kind hatte ich sogar auf fast allen möglichen Zähnen Plomben, die mir dann zusammen mit meinen Milchzähnen ausfielen. Das Einzige was mir blieb, war eine Lektion, nämlich gut auf meine Zähne aufzupassen. Es könnte sich auch eine Angst durch zum Beispiel Horrorfilme entwickeln. Wenn man als Kind einen Horrorfilm sieht und sich fürchtet, könnte das Kind einen Angstraum erschaffen.



Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum? Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe.

Wie bereits erwähnt habe ich keine Angsträume und somit ist die Schule für mich kein Angstraum. Ich denke, wenn die Schule für mich ein Angstraum wäre, würde ich sie entweder den Ursachen auf den Grund gehen und diese beseitigen, die Schule wechseln oder ganz einfach nicht mehr hingehen, da ich sowieso nicht schulpflichtig bin.
Ich mag das Schul-WC nicht sonderlich, da es meist stinkt und die Wände sehr verunstaltet sind. Außerdem wird alles von den Kiddies kaputt gemacht und auch verschwendet wie zum Beispiel Seife oder Papiertücher und deshalb werden diese eigentlich notwenigen Dinge nicht ersetzt.
Ein weiterer Raum in der Schule, den ich nicht mag, ist der Biologie-Saal, weil es unangenehm riecht, aufgrund der ausgestopften Tiere. Die Klassen von anderen betrete ich auch nicht gerne, wenn ich zum Beispiel französisch in der C Klasse habe, weil es auch immer furchtbar riecht.  Scheinbar habe ich einen sehr ausgeprägten Geruchssinn und werde ich immer von meiner Nase getrieben.



Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im öffentlichen Raum zu bewegen?

Ich denke, dass es für diese Menschen nicht sonderlich einfach ist, ein halbwegs normales Leben zu führen. Laut meiner Recherche wird dies als Agoraphobie bezeichnet. In Extremfällen können, diese Menschen nicht einmal die eigene Wohnung verlassen. Diese Menschen schließen sich im Prinzip von allem aus, denn sobald sie die Wohnung verlassen, geraten sie meist nämlich an einen öffentlichen Raum: Geschäfte, Supermärkte, Kirchen, Kinos, Museen, Theater, Konzerte, Behörden, Krankenhäuser, Arztpraxen, Cafés, Diskotheken, Hörsäle, Schulen, Hochzeiten und so weiter. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist seine Wohnung nicht verlassen zu können, ich kann auch keinen Kommentar zu Menschen mit Agoraphobie abgeben, weil ich nicht selber in dieser Situation bin und es mir einfach nicht zusteht.



Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll man das überhaupt?


Ich denke das wichtigste ist einfach, sich seinen Ängsten zu stellen, denn nur so kann man sie besiegen. Es gibt spezielle Fälle, bei denen man nicht einfach einen Angstraum betreten sollte. Da sollte man sich dann lieber professionelle Hilfe holen, aber wenn die Angst nicht allzu groß ist, kann man sie schon überwinden, indem man sich seiner Angst stellt. Man muss es natürlich nicht, aber wenn man sich das Leben vereinfachen kann, wieso nicht? Es wäre empfehlenswert diesen Schritt nicht alleine zu wagen, es könnte ja passieren, das genau das Gegenteil bewirkt wird, zum Beispiel man eine Panikattacke hat. Außerdem könnte die Person, einem Mut zusprechen.



Beurteilungskriterium
Abstufungen
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse Angstraum Schule
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Analyse der psychologischen Komponente
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig



Ich habe dieses Thema gewählt, weil man seine eigene Meinung und auch Erfahrungen einbringen kann und auch weil ich es interessant fand. Ich habe während dem Arbeitsauftrag auch etwas neues über mich dazu gelernt, nämlich dass ich einen gut ausgeprägten Geruchssinn habe, dies war mir davor nicht so bewusst. Ich habe versucht so ausführlich wie nur möglich zu arbeiten, aber da ich keine Angsträume habe, fiel es mir schwer dieses Gefühl der Furcht nachzuvollziehen.


1 Kommentar:

  1. Liebe Yasemin,
    Du hast deine wichtigsten Gedanken auf den Punkt gebracht und von daher stimme ich deiner Selbstbeurteilung absolut zu. Interessant finde ich, dass du die Erste bist, die schreibt, dass sie eigentlich vor nichts Angst hat und auch schon als Kind so erzogen wurde. Dass dir dein Papa erklärt hat, dass es keine Monster gibt, finde ich super, denn Papas sind sehr wichtig und vertrauenswürdig und was die sagen gilt sowieso! ;-) Ich kenn das von meinem Papa!!

    AntwortenLöschen