Angsträume
Was sind für dich persönlich Angsträume? Welche Merkmale
haben sie, wo befinden sie sich ganz konkret in deinem Leben?
Für mich persönlich ist die Definition „Ein Angstraum ist
ein Ort, an dem Menschen Angst empfinden“ passend. Jeder Mensch stellt sich einen
Angstraum anders vor, denn es ist etwas sehr individuelles, deshalb ist es auch
schwer zu sagen, welche Merkmale solch ein Raum hat. Menschen, die sich in der
Dunkelheit fürchten, würden meinen, dass ein dunkler Ort ein Angstraum ist. Für
andere Menschen, die zum Beispiel an Klaustrophobie leiden, sind enge Räume
Angsträume. Ich persönlich kann an keinen Ort denken an dem ich Angst haben
sollte. Jedoch gibt es Orte an denen ich mich ganz unwohl fühle, weil zum
Beispiel eine Person anwesend ist, die ich gerne gemieden hätte. Und dies kann
überall auf der Welt sein, es beschränkt sich also nicht auf vier Wände. Sogar
im Freien kann es sein, dass man sich unwohl fühlt. Wie bereits erwähnt, gibt
es für mich keinen konkreten Angstraum.
Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht und hat sich
so ein Angstraum manifestiert?
Natürlich macht jeder Mensch einmal eine schlechte
Erfahrung, aber es muss sich nicht zwangsläufig ein Angstraum manifestieren.
Ich habe zum Beispiel zahlreiche schlimme Dinge in meinem Zimmer erlebt, jedoch
ist es mein Zimmer und ich muss da tagtäglich hinein, um zum Beispiel zu
schlafen und meine Hausaufgaben zu machen. Ich müsste ja jedes Mal ausziehen,
wenn ich eine schlechte Erfahrung in der Wohnung mache. Mein Vater hat mich von
klein auf so erzogen vor nichts Angst zu haben. Natürlich bin ich dadurch kein
angstfreier Mensch, aber zumindest habe ich keine Angst vor Dunkelheit, engen
Räumen, Zahnärzten und dergleichen. Außerdem hat mein Vater mir beigebracht,
dass es beispielsweise keine Monster gibt, dass sie einfach nicht real sind.
Woher kommt die Angst vor bestimmten Räumen?
Ich denke, dass Angsträume durch schlechte Erfahrungen
entstehen. Natürlich nicht nur, aber großteils wahrscheinlich. Manche haben zum
Beispiel Angst vor Zahnarztbesuchen. Den Grund kenne ich nicht genau, weil ich
es nicht nachempfinden kann, aber vielleicht hat sich die Angst entwickelt,
weil sie bei ihrem Besuch Schmerzen hatte. Mir haben Zahnärzte im Laufe meines
noch jungen Lebens auch große Schmerzen bereitet, aber dennoch habe ich nie
eine Angst vor Praxen entwickelt und das obwohl ich sogar eine Zahnspange hatte
und für drei Jahre jeden Monat beim Zahnarzt war. Als Kind hatte ich sogar auf
fast allen möglichen Zähnen Plomben, die mir dann zusammen mit meinen
Milchzähnen ausfielen. Das Einzige was mir blieb, war eine Lektion, nämlich gut
auf meine Zähne aufzupassen. Es könnte sich auch eine Angst durch zum Beispiel
Horrorfilme entwickeln. Wenn man als Kind einen Horrorfilm sieht und sich
fürchtet, könnte das Kind einen Angstraum erschaffen.
Angstraum Schule: Ist für dich die Schule ein Angstraum?
Welche Räume in der Schule magst du nicht so besonders? Begründe.
Wie bereits erwähnt habe ich keine Angsträume und somit ist
die Schule für mich kein Angstraum. Ich denke, wenn die Schule für mich ein
Angstraum wäre, würde ich sie entweder den Ursachen auf den Grund gehen und
diese beseitigen, die Schule wechseln oder ganz einfach nicht mehr hingehen, da
ich sowieso nicht schulpflichtig bin.
Ich mag das Schul-WC nicht sonderlich, da es meist stinkt und die Wände sehr verunstaltet sind. Außerdem wird alles von den Kiddies kaputt gemacht und auch verschwendet wie zum Beispiel Seife oder Papiertücher und deshalb werden diese eigentlich notwenigen Dinge nicht ersetzt.
Ein weiterer Raum in der Schule, den ich nicht mag, ist der Biologie-Saal, weil es unangenehm riecht, aufgrund der ausgestopften Tiere. Die Klassen von anderen betrete ich auch nicht gerne, wenn ich zum Beispiel französisch in der C Klasse habe, weil es auch immer furchtbar riecht. Scheinbar habe ich einen sehr ausgeprägten Geruchssinn und werde ich immer von meiner Nase getrieben.
Ich mag das Schul-WC nicht sonderlich, da es meist stinkt und die Wände sehr verunstaltet sind. Außerdem wird alles von den Kiddies kaputt gemacht und auch verschwendet wie zum Beispiel Seife oder Papiertücher und deshalb werden diese eigentlich notwenigen Dinge nicht ersetzt.
Ein weiterer Raum in der Schule, den ich nicht mag, ist der Biologie-Saal, weil es unangenehm riecht, aufgrund der ausgestopften Tiere. Die Klassen von anderen betrete ich auch nicht gerne, wenn ich zum Beispiel französisch in der C Klasse habe, weil es auch immer furchtbar riecht. Scheinbar habe ich einen sehr ausgeprägten Geruchssinn und werde ich immer von meiner Nase getrieben.
Was denkst du über Menschen, die große Angst haben, sich im
öffentlichen Raum zu bewegen?
Ich denke, dass es für diese Menschen nicht sonderlich
einfach ist, ein halbwegs normales Leben zu führen. Laut meiner Recherche wird
dies als Agoraphobie bezeichnet. In Extremfällen können, diese Menschen nicht
einmal die eigene Wohnung verlassen. Diese Menschen schließen sich im Prinzip von
allem aus, denn sobald sie die Wohnung verlassen, geraten sie meist nämlich an
einen öffentlichen Raum: Geschäfte, Supermärkte, Kirchen, Kinos, Museen,
Theater, Konzerte, Behörden, Krankenhäuser, Arztpraxen, Cafés, Diskotheken,
Hörsäle, Schulen, Hochzeiten und so weiter. Ich kann mir nicht vorstellen, wie
es ist seine Wohnung nicht verlassen zu können, ich kann auch keinen Kommentar
zu Menschen mit Agoraphobie abgeben, weil ich nicht selber in dieser Situation
bin und es mir einfach nicht zusteht.
Wie kann man seine Angst vor Angsträumen überwinden? Soll
man das überhaupt?
Ich denke das wichtigste ist einfach, sich seinen Ängsten zu
stellen, denn nur so kann man sie besiegen. Es gibt spezielle Fälle, bei denen
man nicht einfach einen Angstraum betreten sollte. Da sollte man sich dann
lieber professionelle Hilfe holen, aber wenn die Angst nicht allzu groß ist,
kann man sie schon überwinden, indem man sich seiner Angst stellt. Man muss es
natürlich nicht, aber wenn man sich das Leben vereinfachen kann, wieso nicht?
Es wäre empfehlenswert diesen Schritt nicht alleine zu wagen, es könnte ja
passieren, das genau das Gegenteil bewirkt wird, zum Beispiel man eine
Panikattacke hat. Außerdem könnte die Person, einem Mut zusprechen.
Beurteilungskriterium
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Abstufungen
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Persönliche Reflexion
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Analyse Angstraum Schule
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
|
zu wenig
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Analyse der psychologischen Komponente
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sehr ausführlich
|
ausführlich
|
ausreichend
|
minimalistisch
|
zu wenig
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Ich habe dieses Thema gewählt, weil man seine eigene Meinung und auch Erfahrungen einbringen kann und auch weil ich es interessant fand. Ich habe während dem Arbeitsauftrag auch etwas neues über mich dazu gelernt, nämlich dass ich einen gut ausgeprägten Geruchssinn habe, dies war mir davor nicht so bewusst. Ich habe versucht so ausführlich wie nur möglich zu arbeiten, aber da ich keine Angsträume habe, fiel es mir schwer dieses Gefühl der Furcht nachzuvollziehen.
Liebe Yasemin,
AntwortenLöschenDu hast deine wichtigsten Gedanken auf den Punkt gebracht und von daher stimme ich deiner Selbstbeurteilung absolut zu. Interessant finde ich, dass du die Erste bist, die schreibt, dass sie eigentlich vor nichts Angst hat und auch schon als Kind so erzogen wurde. Dass dir dein Papa erklärt hat, dass es keine Monster gibt, finde ich super, denn Papas sind sehr wichtig und vertrauenswürdig und was die sagen gilt sowieso! ;-) Ich kenn das von meinem Papa!!