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Freitag, 27. März 2015

Studienwahl

Ich will studieren - Marija Ljoljic


1.  Im ersten Diagramm wird veranschaulicht, aus welchem Grund 9% der Studierende keine Prüfung(en) im Wintersemester 2010/11 abgelegt haben. Es werden unter anderem verschiedene Gründe für das angeführt. Zum einen berufliche und private Gründe, Abschlussarbeiten, Auslandsaufenthalte und aus Trägheit. 40% haben ihre Prüfungen auf Grund von beruflichen Gründen nicht absolvieren. Andere 34% gaben „Abschlussarbeit“ als Grund an. Eventuell waren sie intensiv mit jenen beschäftigt und konnten somit die wesentlichen Prüfungen nicht ablegen. 20% gaben private Gründe an und 13% der Studierenden konnten wegen ihres Auslandsaufenthaltes zur Prüfung nicht antreten. Die übrigen 12% haben aufgrund ihrer Trägheit die Prüfungen nicht absolviert.


Ich persönlich fand es überraschend, dass beinahe die Hälfte von den Studierenden aus beruflichen Gründen, ihre Prüfungen nicht ablegen. Es könnte daran liegen, dass Existenzangst haben und lieber Geld nach Hause bringen, statt Tests für die Uni zu schreiben. Andere haben eventuell die Uni vernachlässigt, da sie müde von der Arbeit kamen und keine Motivation aufbringen konnten, für die bevorstehende Prüfung(en) zu lernen. Oft bringt man keine Motivation auf zu lernen, weil man zu müde ist nach einem langen Tag, noch vieles erledigen muss(te) und dadurch keine Zeit mehr findet sich aufrichtig vorzubereiten.

Es hat mich ein wenig gewundert, dass „nur“ 12% der Studierenden aus Trägheit ihre Prüfungen nicht abgelegt hatten. Ich hätte nicht erwartet, dass es so wenige sind und dachte oft, dass Studenten diejenigen sind, die die Uni lieber vernachlässigen und stattdessen lieber feiern. Aber Auslandsaufenthalte oder Abschlussarbeiten bilden die größere Gruppe. Vielleicht haben Studierende aus ihrer schulischen Laufbahn gelernt, dass sie die Uni aus „besseren“ Gründen vernachlässigen können, als durch Trägheit. Trotzdem ist es nicht von Vorteil aus Faulheit Prüfungen nicht zu absolvieren.

Im Kreisdiagramm sind die verschiedenen Motive für das Studieren in Prozent zu sehen. Motive und Gründe sind: diffuses Studieninteresse (16%), Aufstiegsorientierung und berufliche Weiterbildung (jeweils 15%), intrinsische Motivation und Statuserhalt mit jeweils 14% und die berufliche Umorientierung und Lebensphase (jeweils 13%). Daraus herauszulesen ist, dass es kein „zentrales“ Motiv gibt, weshalb jemand studieren möchte. Es gibt unterschiedliche Gründe und die sind auch gleichmäßig verteilt. Viele von den Studierenden verfolgen auch nicht nur ein Motiv, sondern studieren beispielweise nicht nur auf Grund von einer reinen Studieninteresse, sondern auch auf Grund von beruflicher Weiterbildung.

Das letzte Diagramm zeigt die Studierschwierigkeiten in Prozent geschätzt. Es sind unterschiedliche und vielzählige Studienrichtungen, wie beispielweise der Medizin, Kund oder Technik aufgelistet.  Dabei wird von einer kürzeren, Mindestzeit, innerhalb zweifacher Mindeststudienzeit und längerer Studienzeit unterschieden. In den meisten Fällen wird das Studium in der Mindeststudienzeit abgeschlossen. Nur wenige schaffen es, das Studium in kürzerer Zeit zu absolvieren, als vorhergesehen. Es ist wichtig und auch bewundernswert, dass viele der Studierenden – sei es Medizin oder Kunst – ihr Studium in der Mindeststudienzeit schaffen. Ansonsten würden sie es nur länger aufschieben und eventuell sogar irgendwann abbrechen, weil sie keine Lust und Laune mehr für die Uni haben. Deshalb ist es gut, sich intensiv einige Jahre dahinter zu setzen und hart zu arbeiten, damit man es auch in der vorhergesehenen Zeit absolviert. Außerdem fällt eine Last von einem, wenn man keinen zeitlichen Druck hat, nachdem man nicht einige Semester hinten nach ist.

2. Laut dem Test bin ich eine „erfolgsorientierte“ Studentin. Ich denke, das dieses Testergebnis auch zum Teil ganz gut auf mich zutrifft. Wenn ich mal ein Ziel vor Augen habe und das auch erreichen möchte, dann kann ich wirklich verbissen sein, um dieses zu erreichen. Auch ein Auslandsjahr würde ich in Betracht ziehen, da ich es als eine tolle Erfahrung und Weiterbildung – sowohl persönlich, als auch beruflich – sehe. Die extra Online-Kurse oder Seminare würde ich wahrscheinlich weniger besuchen. Eventuell aus Desinteresse, aber auch ein wenig Faulheit. Wieso zusätzliches besuchen, wenn man alles so und so kompakt bereits erhält? Letzen Endes würde ich sagen, dass ich eine Mischung aus fast allen Typen bin.

Dieser Test ist prinzipiell für Studenten gedacht und aus diesem Grund fand ich nicht, dass er mir wirklich etwas gebracht hat. Immerhin kann ich nicht wirklich wissen wie ich letztendlich wirklich als Studentin sein und handeln werde. Aus jetziger Sicht sehe ich wahrscheinlich mein persönliches „Ideal“ aber ob ich s letzten Endes auch wirklich so werde, steht noch in den Sternen. Natürlich wäre man am liebsten ein Vorzeigestudent absolviert Prüfungen termingerecht, nimmt an allen Vorlesungen regelmäßig teil, vernachlässigt das Lernen nicht durch Partys und und und....Eventuell wird man irgendwann, irgendwo wirklich so handeln.

Ich denke, dass vor allem solche Tests zu der persönlichen Situation passen sollte. Ich absolviere auch nicht Tests zu „meiner Pension“, obwohl es mich im Prinzip im Moment gar nicht betrifft und ich keinen Einblick in das habe. Außerdem heißt es auch nicht, dass ein Testergebnis auch der Wahrheit entspricht – es gibt einem nur eine gewisse Richtlinie vor.

Persönliche Reflexion    

Aus jetziger Sicht bin ich sehr an der Studienrichtung Medizin interessiert. Seit Jahren träume ich davon das Medizinstudium zu absolvieren und um ehrlich zu sein, habe ich mich das oft nicht getraut auszusprechen, denn oft wird man mit Worten wie: „ah, das ist unmöglich da reinzukommen!“, konfrontiert. Aber mittlerweile sehe ich es nicht als nicht möglich. Solange man ein Ziel vor Augen hat und etwas wirklich will, dann ist alles machbar. Ich interessiere mich sehr für Biologie, Chemie und den menschlichen Körper. Vor allem deckt dieser Beruf auch die soziale Komponente. Denn man arbeitet mit Menschen zusammen und das mache ich sehr gerne. Ich werde zwar dieses Jahr antreten, sehe aber meine Chance nicht sehr hoch, da sich viele sehr lange und intensiv auf dem Test vorbereiten und ich, durch die Matura, kaum Zeit haben werde mich intensiv damit zu beschäftigen. Dennoch würde ich es dann gegeben falls nochmals versuchen und zwischenzeitlich etwas anderes studieren. Eventuell würde ich dann auf die WU gehen. Doch um ehrlich zu sein, bin ich mir noch nicht ganz sicher und möchte mir das noch gut überlegen.

Ärztin zu sein ist eine große Verantwortung aber dennoch schön, da man weiß, man kann und will den Menschen helfen. Außerdem denke ich, dass der Beruf auch abwechslungsreich sein kann und keine festgelegte Monotonie hat. Ich möchte auf alle Fälle studieren und sehe das als einzig richtigen Weg im Moment. Denn ich möchte einen festen und anständigen Beruf ausüben und ohne einem Studium ist das nicht so leicht. Natürlich benötigt das wieder jahrelange Arbeit und Lernen aber das nehme ich gerne in Kauf. Denn am Ende kann man dann das tun, das man immer schon machen wollte und sein wollte.

Ich habe einige Freunde, die bereits studieren und die oft sagen „du wirst die Schule sehr vermissen, denn die Uni ist ganz anders“. Natürlich wird es eine große Umstellung aber um ehrlich zu sein, freue ich mich darauf sehr. Es gibt einem die Möglichkeit viel selbstständiger zu arbeiten und auch Verantwortung zu übernehmen. Im späteren Leben wird dies auch der Fall sein und in der Uni lernt man das von nun an. Zwar wird es nicht allein zu lernen und das meiste wird einem unverständlich anfangs sein aber nach der Zeit hoffe ich, dass sie das legen wird. Es ist eine Herausforderung und im Prinzip weiß ich nicht, was alles auf mich wartet aber das macht es so interessant: diese kleine Unwissenheit.

Beurteilungsraster

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Auseinandersetzung mit den Diagrammen
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Reflexion des Tests
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Persönliche Reflexion
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig


Persönlicher Kommentar

Ich habe das Thema vor allem gewählt, da es mich im Moment am meisten betrifft. Wir sind kurz davor die 8. Klasse zu absolvieren, die Matura steht an und was passiert dann? Was erwartet mich und wie werde ich das meistern? Es sind viele Fragen und diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mich ein wenig damit auseinanderzusetzen. Vor einem Jahr beinahe habe ich einen ähnlichen Eintrag auf dem Blog vom letzten Jahr gewählt und ich fand es interessant darüber nachzudenken, wie sich meine Ansichten auch ein wenig geändert haben. Zuvor habe ich mit dem Gedanken gespielt eventuell Lehramt zu machen aber mittlerweile....lieber nicht. Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft bringt, ob meine Erwartungen erfüllt werden und ob es doch überraschende Wenden geben wird. Ich sage immer: die Zukunft ist das größte Abenteuer, denn an weiß nie, was sie einem bringt und was bevorsteht.


2 Kommentare:

  1. Liebe Marija,
    Ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen und finde, du bist auf alle Punkte ausführlich eingegangen! Auch deine Art zu schreiben gefällt mir, da es sich flüssig liest und ich nicht ständig die Strin runzeln muss, da mich irgendein Ausdruck stört (ich bin ja so ein Rechtschreib-Fanatiker und so...)
    Ich glaube, dass du das Studieren sehr gut meistern wirst! Auch ich habe Angst davor, vor allem, weil ich ja in St.Pölten studieren werde und erst vor wenigen Stunden beschlossen habe, doch in dieser Stadt zu wohnen - was glaubst du, wie nervös und aufgeregt ich bin!
    Doch um zu dir zurückzukehren: Ich bin sicher, du wirst die Aufnahmeprüfung schaffen! Wenn nicht beim ersten Versuch, dann auf jeden Fall beim zweiten! Davon bin ich überzeugt! :) Ich glaube auch, dass das eine gute Wahl für dich ist - soweit ich das beurteilen kann! Für mich wäre es definitiv nichts, aber ich bewundere alle, die diesen Schritt gehen möchten und dazu gehörst auch du: Hut ab!
    Alles in allem finde ich deinen Beitrag äußerst gelungen, aber das habe ich ja bereits am Anfang erwähnt!
    Alles Liebe,
    Laura

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  2. Liebe Marija,
    Ich stimme dir voll und ganz zu, dass man immer fast alles schaffen kann, wenn man ein konkretes Ziel vor Augen hat und wirklich versucht, dieses zu erreichen. Dass es dann nicht gleich beim ersten Mal klappt kann gut sein (ist mir ja auch mit der Kunstaufnahmsprüfung so ergangen), aber wenn es einem ein wirkliches Anliegen ist, dann muss man es halt noch einmal versuchen. Einen Plan B brauch man aber bestenfalls immer :-)!
    Du hast sehr ausfürhlich gearbeitet und ich wünsche dir wirklich viel Erfolg bei der Aufnahmsprüfung!

    Liebe Laura, Kommentar ok!

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