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Montag, 9. März 2015

Mein Lebensraum



Mein zu Hause:
Zu Hause, wenn ich nach der Schule die Haustüre aufsperre, mein Hund mich schwanzwedelnd begrüßt, aus der Küche schon der Geruch vom Mittagessen vorbeischweift und ich einfach weiß, dass ich hier alles tun und machen kann was ich nicht lassen kann. Genau dann fühle ich mich zu Hause. In der Umgebung meiner Familie und unserer Haustiere fühle ich mich mehr als wohl, weil ich das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit vermittelt bekomme. Auch einen Swimmingpool, Beachvolleyballplatz und einen Garten haben wird. Der beste Start in den Tag wäre ein tolles Frühstück im Garten bei Vogelgezwitscher. Außerdem habe ich in meinem Haus auch einen Bereich, der nur für mich ist: mein Zimmer, In diesen vier Wänden fühle ich mich natürlich auch mehr als wohl, schließlich mache ich hier meine Aufgaben, recherchiere im Internet um Informationen zu einem bestimmten Thema zu erhalten und genieße den Ausblick auf die Flughafenlandebahn ohne Flugzeuglärm. Fischamend ist nicht all zu weit weg von Wien, denn mit dem Auto brauche ich bis in die innere Stadt nur 25 Minuten.  Auch das ist etwas, was meinen Lebensraum kennzeichnet. Die Nähe und Verbundenheit zur Natur. In Fischamend wird ein optimaler Mix aus "Land und Stadtleben" gewährleistet. Denn es gibt genug Einkaufsmöglichkeiten und auch Erholungsgebiete.


Schule:
Kaum zu glauben, aber es ist wahr. Was wäre ich ohne Schule? Die Schule gehört nun seit zwölf Jahren zu einem fixem Bestandteil meines Lebens. Ein geregelter Tagesablauf ist entstanden, welcher strukturiert, aber dennoch immer offen für Neues ist.  Natürlich gibt es Phasen in der Schule, wo es sehr stressig ist, aber ich glaube die positiven Seiten überwiegen eindeutig. Durch die Schule habe ich nicht nur ein unheimliches Allgemeinwissen erlangt, sondern auch neue Freundschaften geschlossen. Außerdem sollten wir froh sein, dass die Schulbildung für uns in Österreich so leicht zugänglich ist und die meisten auch kostenfrei sind. In der Schule konnte ich auch einige Zertifikate, wie den Unternehmensführerschein, EDCL- Schein und auch die Ausbildung zum staatlich geprüften Fit- Instruktor, absolvieren.


Tennisplatz:
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Knappe zehn Jahre spiele ich nun liebend gern Tennis. Momentan bin ich Mitglied im Wiener Park Club, Auch wenn die meisten der Mitglieder eher der "Oberschicht" angehören, fühle ich mich dort dennoch sehr wohl. Es wird regelmäßig Tennis gespielt. Im Winter trainiere ich leider nur zwei Mal pro Woche, weil ich ja auch noch genügen Zeit für die Schule brauche. Dafür freue ich mich am Sommer umso mehr, denn im Sommer (natürlich erst nach der Matura) werde ich wieder 3- 4 Mal trainieren und zusätzlich auch Meisterschaft spielen. Dieses Jahr werde ich auch erstmalig den Schritt wagen als "Tennistrainierin" am Platz zu stehen. Bin schon gespannt wie das wird. Beim Tennis spielen vergesse ich alles rund um mich, und konzentriere mich rein auf das Spielen. Deswegen ist Tennis auch der ideale Ausgleich zur Schule. Außerdem kann ich meinen Sport auch mit meiner Familie kombinieren, weil auch meine Eltern und meine Schwester sind leidenschaftliche
Tennisspieler.

Berge:
In der Natur fühl ich mich unglaublich wohl. Umgeben von Bergen, Seen und Tieren ist total meins. Ein Wochenende in den Bergen zu verbringen, völlig abgeschnitten vom stressigen Alltag. Im Winter geht meine Familie des öfteren Skifahren, auch wenn es nur für das Wochenende ist. In den Semesterferien gehen wird dann gemeinsam eine Woche Skifahren. Beim Skifahren  habe ich das Gefühl frei zu sein und ich völlig und allein verantwortlich bin was ich tue. Hingegen im Sommer gehen wir sehr viel Wandern und dadurch dass mein Papi ein begeisterter Schwammerlsucher ist gehen wir natürlich auch diesem Hobby nach. Beim Wandern kann man die Natur in vollen Zügen genießen. Das plätschern von Quellen, zwitschern von Vögeln und den tollen Geruch des Waldes. Dieser Lebensraum bietet mir zum herausfordernden Alltag einen super Ausgleich.



Auto:
Seitdem ich endlich meinen Führerschein habe, kann ich mir ein Leben ohne Auto noch weniger vorstellen als zuvor. Es gibt selten einen Tag, wo ich nicht mein Auto benutze. (Warum das so ist, wird vielleicht auch etwas Klarer nachdem ich einen Antiraum beschrieben habe.) Demnach verbringe ich auch mindestens zwei Stunden pro Tag im Auto, weil ich in die Schule und am Tennisplatz fahre, und das "Taxi" für meine Schwester spielen muss. Doch auch schon früher hat das Auto in unserer Familie eine wesentliche Rolle gespielt, denn wir reisen sehr viel und gerne mit dem Auto. Komplett gleichgültig ob es der Winterurlaub in Österreich oder der Sommerurlaub ist.

Antiräume:
Einen Antiraum würde ich wie folgt beschreiben: Ein relativ kleines Gebiet, wo sich viel zu viele Menschen befinden. Dadurch, dass ich ein sehr ängstlicher Mensch bin, sind Menschenansammlungen für mich ein Horror. Vor allem, wenn ich alleine unterwegs bin fühle ich mich unter vielen fremden Menschen einfach nur "verloren" und völlig hilflos.
Öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen ist für mich auch schrecklich. Oft sind die U- Bahnen total überfüllt, die Straßenbahnen kommen lieber gar nicht, und Busse und Züge sind "eh" ganz akzeptabel. Ich bekomme Angst, wenn sich fremde Menschen zu Nahe bei mir befinden. Doch in der U- Bahn ist dies meist nicht möglich. Zu den vielen Menschen kommen dann auch noch etliche Gerüche angefangen von diversen Fast Food Speisen bis hin zu Schweiß und Alkoholgeruch. Hoffentlich ist es jetzt ein wenig verständlicher, warum ich so ungern auf mein Auto verzichte. Klarerweise ist dieser Antiraum nicht immer vermeidbar. Allem in allem ist zu sagen, dass mein Tag gleich besser beginnt, wenn ich mit dem Auto zur Schule fahren, anstatt mit dem Zug fahren zu müssen. Nicht zu vergessen ist, dass auch Auto fahren manchmal anstrengend sein kann.

Zusammenfassend ist zu erwähnen, dass ein idealer Lebensraum für mich ein Raum ist, an dem ich ungestört Zeit verbringen kann und vor allem ein Ort an dem ich die Momente vollkommen genießen kann. Außerdem sollte mein Lebensraum mir auch Abwechslung anbieten können. Wohlfühlen soll daher an erster Stelle stehen und auch Erinnerungen an den Ort sollten immer schön sein. Kurz gesagt, ein Ort an dem ich jederzeit stehen wollen würde.



Persönlicher Kommentar:
Ich habe dieses Thema gewählt, da ich mich gerne mit Themen auseinandersetze, die mich direkt betreffen, so auch mein Lebensraum. Außerdem mache ich auch gerne Fotos und analysiere sie anschließend. An dieser Arbeit liegt mir sehr viel, weil ich nicht nur Zeit dafür investiert habe, sondern da es teils auch sehr Privat ist. Mein Ziel war es, dem Leser ein gutes Bild zu liefern, damit man sich hineinversetzen kann warum diese Räume für mich keine Anti-räume, sondern gern besuchte Orte sind.

Beurteilungskriterium
Abstufungen
Dokumentation
sehr aussagekräftig
aussagekräftig
umgesetzt
wenig ansprechend
zu wenig
Analyse Lebensraum
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig
Auseinandersetzung mit Anti-Räumen
sehr ausführlich
ausführlich
ausreichend
minimalistisch
zu wenig

2 Kommentare:

  1. Liebe Nathalie,
    Danke über die persönlichen Einblicke in deinen Lieblingsräume! Es war sehr interessant für mich zu lesen und vor allem noch mehr von deiner Natur- und Sportbegeisterung zu erfahren! :-) Ich glaube auch den Dachstein erkennen zu können...! Antiraum Öffis finde ich witzig, denn ich mag's zwar auch nicht, wenn's voll ist, aber trotzdem fahre ich gerne damit. Es gibt immer was zu sehen und zu erleben!

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