Sekundarschule Campus Technikus:
Link zur Schule:
http://www.campustechnicus.de/ind_ct.html
Als ich auf der Suche nach einer Schule war, die ähnlich wie der "Bildungscampus Sonnenwendviertel" funktioniert, bin ich auf die ganztätige Sekundarschule in Bernburg, Deutschland gestoßen. Ich finde, dass das Video das Konzept der Schule sehr gut erklärt. Jedoch muss ich sagen, dass das Video für meinen Geschmack etwas zu lang geworden ist. Für mich war es daher etwas anstrengend die gesamte Länge mit voller Konzentration anzusehen. Man kann aber anhand des Videos sehen, dass man viele Experten, Mitarbeiter und Zeit braucht, um so ein Projekt realisieren zu können.
Im Gegensatz zu dem "Bildungscampus Sonnenwendviertel" kombiniert die "Sekundarschule Campus Technikus" nicht Kindergarten mit Volksschule und Mittelschule. Hier gibt es nur eine Mittelschule in einem Gebäude. Außerdem sind die Räumlichkeiten in der "Sekundarschule Technikus" nicht so modern erbaut worden wie das Bildungscampus. Jedoch erkenne ich in der Art des Unterrichts der beiden Schulen gewisse Gemeinsamkeiten. Sowohl in dem Bildungscampus, als auch in dem "Campus Technikus" wird viel Wert auf Technologie gesetzt. Denn in beiden Schulen wird der Unterrricht in Kombination mit Computern gestaltet. Im Bildungscampus gibt es nicht einmal richtige Tafeln, sondern Whiteboards. Diese "Tafeln" können geschriebene Inhalte speichern und in ein Word-Dokument umwandeln. In dem "Campus Technikus" gibt es zwar nicht solche "revolutionären" Tafeln, jedoch werden die Schülern oft gefordert Arbeitsaufträge auf den PCs zu erledigen.
In beiden Schulen wird versucht den Unterricht einzigartig wie möglich zu gestalten. Es wird viel Wert auf Projekte und Zusammenarbeit gelegt.
Außerderm sind die Räumlichkeiten in der Sekundarschule in Deutschland nicht so wie im Bildungscampus gestaltet. Dort sehen die Klassenzimmer noch wie gewöhnliche aus. Es gibt meines Wissens nach auch keine "Rückzugorte" wie im Bildungscampus.
Beurteilung des "Bildungscampus Sonnenwendviertel":
Wenn man sich anschaut, wieviel die Stadt Wien gezahlt hat, um den Bildungscampus erbauen zu können, schockt einen die Zahl ein wenig. Jedoch finde ich es trotzem gut, dass man es realisiert hat. Denn damit bringt man die Schüler dazu Gefallen an der Schule zu entwickeln. Viele wollen nicht in die Schule, weil sie sie langweilig finden oder sie die Atmosphäre dort nicht mögen. Aber mit der Erbauung hat man hier etwas geändert. Die Schule und die Klassenräume sind so einzigartig aufgebaut, sodass die Kinder meiner Meinung nach Spaß daran haben werden dort hinzugehen. Anstatt langweiligen Klassenräumen findet man im Sonnenwendviertel bunte und aufregende Klassen. Außerdem glaube ich auch, dass die Kinder die Whiteboards aufregend werden finden. Als ich meinen kleinen Bruder die Schule gezeigt habe und ihm das Konzept erklärt habe, war er regelrecht erstaunt. Er wollte mir zuerst nicht glauben, dass dies eine Schule ist. Aber als ich ihm die Homepage gezeigt habe und er mir geglaubt hat, ist er zu meiner Mutter gegangen und hat gemeint, dass er die Schule wechseln will, weil im Gegensatz dazu seine jetzige Schule ein Witz sei. Also glaube ich, dass die Schüler Interesse an dem neuen Konzept haben und haben werden und es ihnen dadurch Spaß machen wird in die Schule zu gehen.Obwohl das Bildungscampus nahezu perfekt scheint, finde ich aber auch, dass es Nachteile gibt. Erstens finde ich es schade, dass es keine AHS in dem Bildungscampus gibt, sondern lediglich nur einen Kindergarten, eine Volksschule und eine Mittelschule. Denn damit werden die Schüler dazu gelenkt in eine Mittelschule zu gehen und später dann nur eine Lehre zu machen, anstatt in eine AHS, um damit dann studieren zu gehen. Denn durch das neue Konzept in dem Bildungscampus, wird die Mittelschule attraktiver gemacht, als beispielsweise eine AHS, die nicht so aufregend gestaltet ist.
Zweitens, das soviel Wert auf Technologie gesetzt wird, wachsen die Kinder damit auf gewöhnen sich meiner Meinung nach zu sehr daran. Ich finde es eigentlich nicht gut, dass heute die Technlogie soviel Einfluss auf die kleinen Kinder hat. Viele haben schon viel zu früh ein Handy oder einen Facebook-account und das Bildungscampus verstärkt diese "Entwicklung" noch mehr. Es kann sein, dass ich es so empfinde, weil ich auch eine Welt ohne Handy, Computer und soziale Netzwerke kenne. Auch wenn die Technologie in der Welt immer mehr an Bedeutung gewinnt, finde ich, dass Kinder wenigstens bis zum 12. Lebensjahr ohne Handys, Computers und Co aufwachsen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Kindergartenkinder frei auf dem Campus herumlaufen können. Sie könnten sich veriiren und es könnte sein, dass sie nicht mehr alleinständig zurückkommen könnten. Daher finde ich es ein wenig verantwortungslos den Kindern gegenüber.
Aber im Großen und Ganzen finde ich das Projekt eine gut umgesetzte Idee.
Schule neu denken:
Ich kann mich nicht mehr so richtig an den Unterricht in der Volksschule erinnern. Daher kann ich auch nicht, sagen was mir damals ermöglicht wurde. Jedoch weiß ich noch genau wie die Klassenzimmer eingerichtet waren. Die Tische waren so eingerichtet, dass man viel Kontakt mit seinen Schülern hat. Somit konnte man viele Kontakte knüpfen, aber man konnte auch viel während des Unterrichtes reden, sodass es oft dazu gekommen ist, dass man nicht gut aufgepasst hat, was für mich ein Nachteil war. Im Gegenteil dazu kann ich mich besser an die Schulzeit in der jetzigen Schule erinnern. Wir haben im Gymnsaium viel mehr Gruppenarbeiten gemacht, als ich es in der Volksschule gewohnt war. Dadurch konnte ich lernen in einem Team zu arbeiten und besser auf Mitschüler einzugehen. Außerdem wat ich früher beispielsweise gar nicht selbstständig. Aber durch die Verantwortung, die man in der Schule tragen muss, hat sich das geändert und ich habe gelernt selbstständig zu sein. Außerdem habe ich auch gelernt Präsentationen zu organisieren und zu halten. Ich kann mich noch an meine erste Präsentation im Deutschunterricht erinnern, ich habe mich so sehr davor gefürchtet und wusste nicht wie ich sie gestalten oder geschweige halten soll. Jedoch ist dies heute nichts Neues für mich, da ich schon mehrere Präsentationen hinter mir habe. Ich habe gelernt, dass die Vorbereitung das Wichtigste ist und dass wenn man gut vorbereitet ist nicht viel schief gehen kann. Dadurch, dass wir an der Schule technologisch gut ausgestattet sind, konnte ich auch lernen gut mit Word, Powerpoint und Excel zu arbeiten,Ich finde, dass unsere Schule im Großen und Ganzen ziemlich gut ausgestattet ist. Würde ich Schule neu gestalten würde ich fast nichts anderes machen. Jedoch finde ich, dass uns ein richtiger Festsaal fehlt. Wir haben zwar eine Bühne, aber die ist erstens nicht gut plaziert und zweitens muss bei einer Aufführung das ganze Equipment auf und abgestellt werden. Wenn wir einen Festsaal hätten, würden bei Proben während der Unterrichtszeit die Nebenklassen nicht gestört werden und man müsse beispielsweise die ganzen Lautsprecher, Mikrophone und Co nicht von Musiksaal rauf und runtertragen.
Liebe Diana,
AntwortenLöschenAuch wenn die Selbstbeurteilung fehlt, finde ich, dass dir dein Arbeitsauftrag wirklich super gelungen ist! Du hast eine sehr interessante Vergelichsschule gefunden und dich intensiv mit dem Konzept des neuen Bildungscampus auseinander gesetzt! Auch deine Reflexion zur persönlichen Schullaufbahn fällt grundsätzlich positiv aus, was ich sehr schön finde und mich freut! Ich glaube, dass es sehr wirchtig ist, dass man nicht voller Hass, Zorn und Angst auf die Schulzeit zurückblickt! Wirklich super gemacht!