Mein Lebensraum
Fotostrecke:
1: Als erstes Bild, habe ich ein Foto von meinem Zimmer gemacht. Im Vordergrund ist mein Schreibtisch zu sehen, auf dem ich so gut wie alle schulischen Angelegenheiten abarbeite. (Den Schreibtisch habe ich natürlich nicht nur extra fürs Foto aufgeräumt, der sieht immer so ordentlich aus und es liegen keinesfalls haufenweise Zettel und Bücher quer über den Schreibtisch *zwinker**zwinker*) Im Hintergrund steht mein, extra für meine Größe angefertigtes, Bett inklusive Poster meiner Lieblingsmannschaft Austria Wien & dem österreichischen Nationalteam. Der riesige Kasten rechts ist zum Glück nicht ganz zu sehen, da dieser schon seit Jahren hinweg mit all jenen Sachen "vollgestopft" wird, die sonst keinen Platz in dem Zimmer finden. Außerdem mag ich es sehr, Souvenirs aus meinen Reisen mitzunehmen und diese in meinem Zimmer unterzubringen. Somit kann man sich ständig an die schöne Zeit zurückerinnern. (Buddha aus Thailland, Giraffe aus Spanien, orangene Lampe aus Malaysien, Barcelona Schal aus Barcelona und handgezeichnetes Bild links an der Wand aus Laos). Allgemein verbringe ich sehr gerne Zeit in meinem Zimmer und fühle mich hier auch richtig wohl. Sowohl als Rückzugsort, als auch als Arbeitsplatz ist mein Zimmer für mich Perfekt.
http://www.stadionfotos.at/oesterreich_niederoesterreich_zwoelfaxing_sportplatz/2009_05_23_Zwoelfaxing_Breitenfurt_04.jpg
2: Als zweites Bild habe ich ein Foto unseres Sportplatzes ausgewählt, da ich nahezu jede freie Minute auf diesem Platz verbringe. Neben 3mal in der Woche Training und am Wochenende Match, verbringe ich auch gerne meine Zeit mit Freunden auf diesem Sportplatz. Auch in der Nacht steigt auf dem Sportplatz des SV Zwölfaxings die ein oder andere Partie, die man als Einwohner von Zwölfaxing auf keinen Fall verpassen darf :). Ich spiele nun schon mehr als 10 Jahre beim SV Zwölfaxing und kann mir eine Zeit ohne dem Spaß beim Training, den Matches und den Parties mit meinen Mitspielern kaum noch vorstellen.
http://www.schwechat.gv.at/tools/imager/imager.php?file=%2Fmedia%2Fimage%2Foriginal%2F242.jpg&width=800&height=600
3: Als drittes Bild habe ich mich für ein Foto des Gymnasium Schwachats entschieden. Hier verbrachte ich meine Zeit von der 1. bis zur 4. Klasse AHS. Hier begannen auch meine ersten Erfahrungen, was es heißt richtig zu lernen und zu arbeiten. Gottseidank hatte ich nie wirkliche Noten-Probleme und konnte bis zur 3.Klasse meinen Notendurchschnitt von 1,0 halten ;). Außerdem kam ich in eine sehr nette Klasse und fand viele neue Freunde, mit denen ich Heute noch in Kontakt bleibe. But it's not all sunshine and roses! Als ich gerade in der 4.Klasse war begann die Stadt Schwechat aus Platzgründen mit dem Umbau des Gymnasiums. Als Konsequenz dessen, wanderte meine Klasse in einen ursprünglich als Werksaal konzepierten dunklen Keller-Raum, die Turnstunden wurden drastisch gekürzt und aufgrund von Platz Mangel zusammen mit der Mädchengruppe ausgetragen (55 pubertierende Teenies in einem einzigen Turnsaal :o) und viele Klassen mussten in einen Container auf der anderen Straßenseite weichen. Als dasSchicksal des Wechsels in einen Container auch meiner Klasse drohte, beschlossen mein bester Freund, Kenneth und ich einen Schulwechsel durchzuführen. Somit war die Zeit in dieser Schule beendet.
http://homepage.univie.ac.at/rene.steyer/bilder/Information/Gallery_Information/index.html
4:Aufgrund meines ehemaligen Tennispartners kam ich dann zum G11. Schon beim Tag der offenen Tür war ich von den hellen Räumen und dem Zeitgerechten Design dieser Schule begeistert. (100 zu 1 im Vergleich zu Schwechat). Der WISKU-Zweig war dann noch das i-Tüpfelchen welches mir schlussendlich keine andere Wahl ließ, als meine Schülerkarriere in dieser Schule zu vollenden. Auch hier hatte ich echtes Glück mit meinen Klassenkollegen, die mich vom 1.Tag an wie einen langjährigenFreund behandelten ;). Auch die Lehrer, vorallem unsere nette GWK-Lehrerin ;) gaben mir rasch das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Vorallem in der 7.Klasse verbrachte ich den Großteil meines Tages in diesem Gebäude. 3 Mal in der Woche Nachmittagsunterricht, sowie SQ am Samstag ließen mir wenig Zeit außerhalb dieser 4 Wände. Trotzdem gehe ich noch immer gerne in diese Schule und bin froh, dass wir in einem Land leben, indem jedem Menschen Bildung ermöglicht wird. Rückblickend betrachtet bereue ich den Schulwechsel keineswegs und kann es mir nur schwer vorstellen, nach der Matura die Schule, meine Freunde und alles drum herum nicht mehr täglich zu sehen.
5: Das ganze Jahr über, freue ich mich auf unseren Schiurlaub. Wir gehen seit meinem 5.Lebensjahr jedes Jahr 2 Wochen Schifahren und der Sport hat sich zu einer meiner Lieblingssportarten entwickelt. Die Bergluft, die wunderschöne Landschaft, die Geschwindigkeit und natürlich auch die Schihütten, all diese Sachen machen jeden den Schiurlaub außergewöhnlich. Doch auch im Sommer bin ich gerne in den Bergen. Schon seit 15 Jahren fahren meine Familie und Freunde für 2 Wochen zum Stubenbergsee. Neben schwimmen, laufen & chillen gehen wir auch gerne in den Wald Schwammerlsuchen. Der Geruch des feuchten Moos, in Verbindung mit dem herben Geruch des Baumhartzes macht den Lebensraum Wald & Berge für mich außergewöhnlich.
Anti-Räume
Arztpraxen und im speziellen Zahnarztpraxen sind mein Anti-Raum schlechthin. Der Geruch nach Desinfektionsmittel, die blassen Wandfarben, das Geräusch des Speichelabsaugers und die Mintgrünen Polsterüberzüge machten in meiner Kindheit jeden Zahnarztbesuch zu einem Nervenkitzel. Da ich allerdings in den letzten Jahren aufgrund meiner Zahnspange fast schon wöchentlich meinem Zahnarzt einen Besuch abstatten musste, hat sich meine Angst gegenüber Zahnärzten schon deutlich vermindert. Natürlich genieße ich es allerdings nach wie vor nicht, mir auf dem umbequemen Sessel in meinem Mund herumzubohren lassen während mich dieses grelle Licht blendet und der Sauger auch jeden Mikroliter Speichel aus meinem ohnehin schon trockenen Mund saugt.Conclusion:
Zurückblickend ist zu erkennen, dass ich meine 5 Lebensräume so gewählt habe, wo ich in meinem Leben die meiste Zeit verbringe. Neben Schule und Sport ist auch mein Zimmer ein Lebensraum, in dem ich gerne Zeit verbringe. Außerdem ist zu erwähnen, dass ich gerne Zeit draußen in der Natur verbringe. Dies spiegelt sich auch in meiner Auswahl an Lebensräumen wieder. Ein Lebensraum muss meiner Meinung nach entweder ein Raum sein, an dem man gut entspannen kann und seine privatsphäre hat oder ein Raum an dem man Zeit mit seinen besten Freunden verbringen kann. Grundsätzlich sollte ein Lebensraum auch Abwechslungsreich sein, damit man immer action hat und einem nie langweilig wird.Persönlicher Kommentar:
Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil ich generell gerne über mich selbst schreibe und auch gerne Fotos mache bzw diese beschreibe. Ich habe sehr viel Arbeit in die 5 Lebensräume gesteckt und versucht jedes Foto so gut wie möglich zu beschreiben damit jedem klar ist, warum ich genau dieses Foto bzw. diesen Lebensraum ausgewählt habe. Als Anti-Raum ist mir außer der Arztpraxis leider kein weiterer Raum eingefallen, in dem ich mich unwohl fühle. Auch die Conclusion ist mir relativ schwer gefallen, da ich zwischen meinen Lebensräumen kaum einen grünen Faden erkennen konnte.1. Beurteilungsraster
Beurteilungskriterium
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Abstufungen
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Dokumentation
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sehr aussagekräftig
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aussagekräftig
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umgesetzt
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wenig ansprechend
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zu wenig
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Analyse Lebensraum
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Auseinandersetzung mit Anti-Räumen
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sehr ausführlich
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ausführlich
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ausreichend
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minimalistisch
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zu wenig
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Lieber Marvin!
AntwortenLöschenAls ich deinen schönen Blog gelesen habe, musste ich den ganzen Beitrag über grinsen, wie eine dumme. Allein deine kurzen sarkastischen Kommentar zwischendurch haben mich zum Schmunzeln gebracht :) Was deinen Blog sehr interessant gemacht hat, waren die Erfahrungen und die Erinnerungen, die du mit den Bildern also deinen Lebensräumen gemacht hast. Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie du und Kenneth zum ersten Mal in unsere Klasse kamen. Da hast du bei weitem nicht so erwachsen und handsome ;) ausgeschaut wie jetzt. Kenneth war im Gegensatz zu der jetzigen Zeit auch ein kleines Putzi. Mittlerweile bist du auch ein langjäriger Freund und ich hoffe, dass wir uns alle auch nach der Schule sehen werden!
Allgemein kann man sagen, dass du den Arbeitsauftrag mehr als ausreichend erfüllt hast. Ich habe einen ausführlichen Einblick in deine Lebensräume machen können und hab das Gefühl dich jetzt noch ein wenig besser zu kennen!
Deine kleine Vietnamesin.
Lieber Marvin,
AntwortenLöschenDanke für deinen super Beitrag, den du wirklich sehr ausführlich und persönlich gestaltet hast! Ich musste auch oft schmunzeln, denn du hast sehr witzig geschrieben und man kann auf jeden Fall sehen, dass du einen starken Bezug zu den von dir gewählten Orten hast! Dein Zimmer schaut übrigens sehr gemütlich aus und so aufgeräumt...;-)!
Liebe Mae, netter Kommentar!